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Sep
30
Fr
Buchvorstellung: „Das große Los“ von Vu Trong Phung (1936)
Sep 30 um 20:00

Lesung aus dem vietnamesischen Schlüsselroman „Das große Los“

1936 schrieb der vietnamesische Autor Vu Trong Phung den als Meisterwerk gefeierten Roman „Das große Los“. Mit viel Witz und Ironie zeigt dieser die Auswirkungen des französischen Kolonialismus‘ auf die vietnamesische Gesellschaft der 1930er Jahre. Konfrontiert mit dem Schock des Kolonialismus‘ sehen Teile des Bürgertums und der Intellektuellen in Vietnam keinen anderen Ausweg als eine radikale Modernisierung der eigenen Kultur. Vu Trong Phung spießt die Irrwege und Absurditäten dieses Modernisierungswahns genüsslich auf, indem er die Geschichte eines einfachen, aber gewieften Balljungen erzählt, der in Windeseile zum Professor für Medizin, Tennisprofi und Retter der Nation aufsteigt.

Die Übersetzung macht einen Schlüsseltext der klassischen vietnamesischen Moderne erstmalig in deutscher Sprache zugänglich. Der Roman zeigt auf, welche verheerenden Auswirkungen der Kolonialismus auf Vietnam hatte und bis heute hat. Seine ungebrochene Aktualität folgt aus dem Grundthema: dem zeitlosen Konflikt von Alt gegen Neu, Bewahrung gegen Erneuerung.

Der Übersetzer und Herausgeber Rodion Ebbighausen spricht über die Geschichte zum Buch und liest einige Passagen. Zum Schluß soll das Publikum die Möglichkeit haben, Fragen zu stellen.

Die Veranstaltung ist kostenfrei, es wird ein Hut für Spenden herumgereicht.

 

Okt
1
Sa
Janos e Fiammetta & Rambling Boy Harrers
Okt 1 um 20:30
Janos e Fiammetta & Rambling Boy Harrers
Janos e Fiammetta sind Til Eyinck (Guitar and Vocals), Maxim Klusch (Vocals) und Emilia Renn (Vocals). 2018 in Köln gegründet performen sie selbstgeschriebene anglo-italian folkmusic. Wie das klingt? Vielleicht wie frisch aus dem Hafen einer kleinen Stadt am Meer, über der sich der Himmel langsam ins Dunkelblau färbt und alle plötzlich Zeit haben. Vielleicht auch anders. Aber definitiv stark.
Rambling Boy Harrers vereinigt in seiner Musik Country, Folk und alternative Popmusik. Dabei zupft und jodelt er, spielt Mundharmonika und Synthesizer. Er singt auf Deutsch und Englisch, spielt akustisch und verstärkt, legt sich nicht fest – ein bisschen wie Dylan. Außerdem inspirieren ihn Joan Baez, Odetta Holmes und Jimmy Rodgers. Begleitet wird er von Anna Schik an der Geige.
Okt
11
Di
Devin Heat
Okt 11 um 13:50

Devin Heat aus Bremen macht fantastische ShoegazerSounds, die jedem Fan von War on Drugs und ähnlichen Bands die Freudetränen in die Augen treiben sollte°!!

 

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