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Okt
1
Sa
Janos e Fiammetta & Rambling Boy Harrers
Okt 1 um 20:30
Janos e Fiammetta & Rambling Boy Harrers
Janos e Fiammetta sind Til Eyinck (Guitar and Vocals), Maxim Klusch (Vocals) und Emilia Renn (Vocals). 2018 in Köln gegründet performen sie selbstgeschriebene anglo-italian folkmusic. Wie das klingt? Vielleicht wie frisch aus dem Hafen einer kleinen Stadt am Meer, über der sich der Himmel langsam ins Dunkelblau färbt und alle plötzlich Zeit haben. Vielleicht auch anders. Aber definitiv stark.
Rambling Boy Harrers vereinigt in seiner Musik Country, Folk und alternative Popmusik. Dabei zupft und jodelt er, spielt Mundharmonika und Synthesizer. Er singt auf Deutsch und Englisch, spielt akustisch und verstärkt, legt sich nicht fest – ein bisschen wie Dylan. Außerdem inspirieren ihn Joan Baez, Odetta Holmes und Jimmy Rodgers. Begleitet wird er von Anna Schik an der Geige.
Okt
11
Di
Devin Heat
Okt 11 um 13:50

Devin Heat aus Bremen macht fantastische ShoegazerSounds, die jedem Fan von War on Drugs und ähnlichen Bands die Freudetränen in die Augen treiben sollte°!!

Hinter Devin Heat steckt der Songwriter David Weingärtner. Er ist in einer entlegenen Ecke Norddeutschlands aufgewachsen, wo es wenig zu sehen gab außer den Horizont über dem Moor und wie die Tage kamen und gingen. Sein Elternhaus zog verschiedenste Musiker, Trucker und gebrochene Herzen an, die sich um Lagerfeuer versammelten und sich Geschichten von Zeichen und Wundern erzählten. Als Weingärtner sich in der Folge des plötzlichen Tods seines Vaters an diesen Orten wiederfand, tauchte er wieder ein in die Geschichten und die Ereignisse aus denen er gewissermaßen gemacht ist. Inspiriert von der Figur seines Vaters und dieser Welt entstanden die Songs, die sein Debüt Album wurden.

Für die Produktion des Albums fand Weingärtner Gefährten in Simon Levi (Blaudzun / William Fitzsimmons) und Kim Janssen bevor er sich mit dem in Rotterdam lebenden Produzenten Lukas Dikker (Kim Janssen / Luik) und Synth Wizzard Joost de Jong zusammen tat. Späte 80er und frühe 90er Releases von Künstlern wie Bruce Springsteen, Tom Petty und Lone Justice, mit denen sein Vater ihn großzog und die Welt erklärte, dienten als Inspiration für den Sound. You Were The Fire I Was The Fever erscheint am 07. Oktober 2022 bei dem von Daniel Benyamin (Sea&Air) gegründeten Label Ghost Palace. Im gleichen Zeitraum ist Devin Heat mit Band auf Release Tour in Deutschland und den Niederlanden.

 

foerderung neustart kultur

 

 

Okt
18
Di
Mo Klé (CH)
Okt 18 um 20:00
Mo Klé (CH)

Mo Klé is the stage name of Swiss songwriter René Grünenfelder. He manages to capture the essence of his songs with just an acoustic guitar, an unmistakable voice, and acerbic lyrics in English, German or Swiss German when performing live.

On his album “Parallel Worlds” he articulates the many contrasts of our world and points out how absurd they often appear, a recurring theme throughout his songs. The album was released in autumn 2021 via his own label Horse Behind A House Records.

Okt
21
Fr
Bernhard Eder (AT) @ Weltempfänger Hostel & Cafe
Okt 21 um 20:00
Bernhard Eder (AT) @ Weltempfänger Hostel & Cafe | Köln | Nordrhein-Westfalen | Deutschland
Bernhard Eder kennen wir gut und schon seit vielen Jahren. Immerwieder bereicherten seine Konzerte unser kleines Café. Kurzum: Wir freuen uns sehr auf den Troubadour aus Wien.
Der Eintritt ist, wie immer, frei.
Um großzügige Spenden wird gebeten.
Strahlend und glitzernd schweben die Gitarrenakkorde im verhallten Raum. Leise mischen sich die Klänge eines Harmophon dazu, während Bernhard Eders eindringliche Stimme von einer vermeintlichen Befreiung aus einer Gefangenschaft erzählt. Denn selbst wenn man aus der jahrelangen Höhle ins Licht tritt, findet man sich manchmal umgeben von inneren Mauern, die einen trotzdem einsperren. Und doch blitzt ein Hoffnungsschimmer auf, wenn sich Trompetentöne mit sanften Gitarrenfeedback und energischen Synthesizer-Klängen zu einem hypnotischen Ende verdichten. Der Eröffnungssong „Dmaj Song“, entstanden für ein Theaterstück über die schottische Königin Maria Stuart, war Startpunkt für das neue Album „Subterranean Echoes“ und gibt den melancholischen Grundtenor der Platte vor. Es geht um Isolation und das Warten. Worauf, das wird hier offengehalten. Ein Album, das ohne den harten Lockdown letztes Jahr nicht entstanden wäre. Verborgen und „unterirdisch“ in den eigenen vier Wänden ist ein Werk entstanden, das intimer nicht sein könnte. Die Echos der musikalischen Vergangenheit von Bernhard Eder treffen auf die gegenwärtige Gefühlslage einer Gesellschaft, deren Welt auf den Kopf gestellt worden ist.
Auch für Sänger, Musiker und Komponist Bernhard Eder war es ein Bruch in der üblichen Routine. Album veröffentlichen, auf Tour gehen, Songs schreiben, Auftragsarbeiten machen. Doch plötzlich kommt die Welt zu Stillstand. Der plötzliche Stopp hat Bernhard Eder dazu gebracht, sich alte Tapes und Aufnahmen anzuhören, die in den letzten Jahren sich angestaut haben. Daraus entwickelte er für einen musikalischen Advent-Kalender 24 bisher unveröffentlichte Songs. Was als sehr reduziertes bedroom-recording-Projekt begann, hat sich immer mehr zu einem gut produzierten, vielschichtigen und stringenten Album entwickelt.
Man hört in den 10 Stücken das Knarren des Holzbodens, das Klacken der Tasten einer Heimorgel, das Klappern einer Schreibmaschine, das zum Beat eines Songs wird und das Fiepen und Glucksen der Synthesizer, wobei Bernhard Eders Stimme immer sehr direkt und unmittelbar im Vordergrund steht. Alles ist in Eigenregie aufgenommen, mit viel Liebe zum Detail und einer experimentellen Spielfreude. Bei dem federleichten, sanft dahingroovenden Stück „Motel One“ reicht eine Stand-Tom, um den Rhythmus vorzugeben. Ein Song, der die Isolation in einem Klimaanlagen-heruntergekühlten Hotelzimmer in Berlin wiedergibt, während draußen Bernhard Eders geliebte Zweitheimat unter der glühenden Sommerhitze ächzt. Da darf ein politisches Statement in Richtung Klimawandel nicht fehlen, der hier ohne große Aufregung in den sehr persönlichen Text hineinverwoben wird.
Gleichzeitig ist „Subterranean Echos“ unbewusst ein perfektes Bindeglied des letzten Albums „Reset“, welches eine klare Abkehr vom Singer / Songwritertum war und ohne Gitarren ausgekommen ist.